Blogbeitrag von Manuela Barth

Heimat essen. Zur Popularität von „regionalen Lebensmitteln“

Auf der visuellen Ebene erscheint „Heimat“ als ein etwas altmodisches, sogar spießiges, aber dennoch liebevoll heimeliges, bekanntes und zugleich skurriles und letztlich buntes Phänomen.

Der deutsche Fernsehkoch Tim Mälzer gab im Jahr 2014 ein Kochbuch mit dem schlichten Titel „Heimat“ heraus. Auf dem goldfarbenen Umschlag prangen neben Radieschen, Sellerie, Wein und Hopfen drei Gartenzwerge mit Messer, Gabel und Löffel. Weitere Ansichten von Gartenzwergen sowie von VW-Käfern, Wohnmobilen, Adiletten, Nussknackern und romantischen Landschaften, aber auch Frittenbuden, Fußballfankutten und Graffitis ergänzen die Abbildungen der vorgestellten Gerichte. Auf der visuellen Ebene erscheint „Heimat“ als ein etwas altmodisches, sogar spießiges, aber dennoch liebevoll heimeliges, bekanntes und zugleich skurriles und letztlich buntes Phänomen. Auf der kulinarischen Ebene umfasst „Heimat“ traditionelle Gerichte aus dem gesamten Bundesgebiet, die regionaltypisch aber modernisierungsbedürftig sind. Dieser Aufgabe hat sich Tim Mälzer angenommen. Neben den entsprechenden Rezeptvorschlägen finden sich auch Porträts von Erzeuger_innen ökologischer oder zumindest handgefertigter Lebensmittel aus ganz Deutschland mit dem Hinweis, dass „die Sehnsucht nach ehrlichen Produkten, gesundem Essen, regionaler Vielfalt“ (Mälzer: 2014: 11) allgemein gestiegen sei.

 

Die Studie, die das Meinungsforschungsinstitut FORSA im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft Ende des Jahres 2016 durchführte, konstatiert ebenfalls den Trend zum Konsum regionaler Lebensmittel: „Nach dem persönlichen Geschmack (97 %) ist die regionale Herkunft (73 %) das wichtigste Kaufkriterium“ (BMEL 2017: 4). Bereits im Vorjahr lag die Zahl derer, die in der Umfrage angaben, Lebensmittel aus ihrer unmittelbaren Umgebung zu bevorzugen, deutlich über 70 %. Die dort vorgenommene Differenzierung in Altergruppen zeigt zudem eine Korrelation dieser Präferenz mit dem Alter der Befragten: So fällt das Argument „Regionalität“ bei der Kaufentscheidung der Gruppe der jüngsten Konsument_innen (14 bis 18 Jahre) mit 43 % am wenigsten ins Gewicht. Es steigt sukzessive mit dem Alter an und erreicht bei der Gruppe der 45 bis 59-jährigen einen Wert von 83 %, bei den über 60-jährigen sogar 84 % (Vgl. BMEL 2016: 19). Ähnlich wie Nahrungsmittel aus ökologischem Landbau verdanken regionale Produkte ihre Popularität den Lebensmittelskandalen der letzten Jahrzehnte. Die Regionalität von Lebensmitteln konkurriert daher mittlerweile auf dem Wochenmarkt ebenso wie im Supermarkt mit deren ökologischer Produktion (vgl. Heinze/ Xouridas/ Gebhardt/ Becker 2014). Die herausgehobene Bedeutung des regionalen Marketings für Lebensmittel sieht der Agrarökonom Tilmann Becker zum in der Struktur der Produktion und Vermarktung begründet: „Die Produktion von Agrarprodukte findet dezentralisiert, d.h. regional statt. Sie ist ortsgebunden, insbesondere bei pflanzlichen Produkten. Der Markt für Agrarprodukte ist daher auch durch eine Vielzahl von Anbietern, zumeist Familienbetrieben, geprägt. Die Ernährungsindustrie ist vor allem mittelständisch geprägt. Dem gegenüber steht der relativ konzentrierte Lebensmitteleinzelhandel, der an einer überregionalen oder gar europaweiten Distribution Interesse hat. Die Verbraucher wiederum stehen der regionalen Herkunft sehr positiv gegenüber. Zwischen den Verbrauchern und der landwirtschaftlichen Produktion liegen, außer bei der Direktvermarktung, mehrere Stufen der Wertschöpfung. Diese finden oft außerhalb der Region statt“ (Becker 2005: 1). Doch worauf beruht diese Wertschätzung und mit welchen Werten verbinden die Verbraucher_innen Lebensmittel aus der Region?

 

In der kulturwissenschaftlichen Nahrungsforschung hat sich schon lange das Paradigma vom Zusammenhang zwischen kultureller Identität und festlichen oder alltäglichen Speisen durchgesetzt (vgl. z. B. Barlösius/ Neumann/ Teuteberg 1997; Hartmann 1994; einen guten Überblick bietet Heimerdinger 2005). Das Augenmerk richtet sich dabei aber in erster Linie auf Mahlzeiten, Zubereitungsmethoden und den damit verbundenen Praktiken, Symbolik oder Geschmack, aber weniger auf Produktion, Vermarktung, Transport, Verkauf und Kauf der (unverarbeiteten) Lebensmittel. In den letzten Jahren sind wichtige Untersuchungen entstanden, die sich mit dem Verhältnis von Europäisierung und dem Schutz bzw. der Neuerfindung regionaltypischer Speisen beschäftigen (vgl. z. B. Bauer/ Bischoff/ Haufe/ Beck 2010; Bendix 2011; May/ Sidali/ Spiller/ Tschofen 2015; Tschofen 2010; Welz/ Andilios 2004). Im Fokus dieser Studien stehen dabei „Spezialitäten“, beispielsweise zyprischer Feta-Käse, deren Herstellung und Verzehr eng mit regionaler Identität verbunden ist. Gewöhnliche Kartoffeln aus dem Dachauer Land oder unverarbeiteter Rosenkohl aus Hallbergmoos bei München erwecken seltener das kulturwissenschaftliche Interesse. Auf den ersten Blick handelt es sich hierbei um einen Graubereich und die Frage liegt nahe: Ist das schon Kultur?

 

Warum sollte man sich also mit der Produktion, Vermarktung und dem Konsum regionaler Lebensmittel aus kulturanthropologischer Perspektive beschäftigen? Welche Fragen können in diesem Zusammenhang gestellt werden? Der Geograph Ulrich Ermann ist in seiner Dissertationsschrift den Produktketten von Lebensmitteln überzeugend nachgegangen. Verkürzt lässt sich seine Darstellung der Entwicklung des Regionalitätsdiskurses wie folgt darstellen: In den 1960er Jahren ist „Region“ überhaupt erst zur Größe in der deutschsprachigen Geographie und Stadtplanung geworden (vgl. Ermann 2005: 20). Aufgrund von Umweltkatastrophen und Lebensmittelskandalen wurden Mitte der 1990er Jahre Lebensmittel „aus der Region“ populär. Den Ausgangspunkt der „Regionalisierung“ sieht Ermann zunächst in der Gegenbewegung zur zunehmend industrialisierten Landwirtschaft und deren strukturellen Auswirkungen auf den ländlichen Raum, dessen Bevölkerung und Biodiversität. Vor allem „Lokale-Agenda-21“-Gruppen und Landschaftspflegeverbände trieben die Netzwerke zur Vermarktung regionaler landwirtschaftlicher Erzeugnisse voran (Ermann 2015: 81f.). Im Münchner Umland sind hier beispielsweise „Tagwerk e.V.“ oder „Unser Land e.V.“ zu nennen, die als Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaften einerseits alternativ („Tagwerk“) und andererseits in Kooperation mit konventionellen Supermarktketten („Unser Land“) agieren.[1] Bei den Initiativen, die alternative Vermarktungswege für ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse anstrebten, stand zudem die ausschließlich ökologische Produktion der Lebensmittel im Vordergrund, während dieser Aspekt bei den Netzwerken, die ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse über die lokalen Supermarktfilialen vertreiben, eher zweitrangig war. So werden Lebensmittel sowohl aus konventioneller als auch ökologischer Landwirtschaft angeboten. Seit Mitte der 2000er Jahre findet eine Etablierung der Vermarktung von Regionalprodukten auf der Bühne der Supermarkt- und Discounterketten statt. Werbebotschaften verheißen beispielsweise „Gutes aus der Heimat“ („real“). Flankiert wird dieser Regionalboom von der Politik. So führte das Bundeslandwirtschaftsministerium im Jahr 2014 mit dem sogenannten Regionalfenster ein Siegel ein, das die regionale Herkunft eines Lebensmittels garantieren sollte. Gekennzeichnet wird damit freiwillig, überprüft wird von einer privaten Gesellschaft.

 

Definiert wird „Region“ durch das Siegel als Landkreis oder Bundesland, in dem mindestens 51% des Gesamtgewichts der Zutaten produziert wurden; „Angaben über die Herkunft der landwirtschaftlichen Vorstufen/Betriebsmittel (z.B. Futtermittel, Jungtiere, Saatgut) können zusätzlich im Regionalfenster angegeben werden“ (BMEL 2014). Zudem müssen Tiere nicht ihr ganzes Leben in der angegebenen Region verbracht haben, sondern lediglich die Zeit während der Mastphase (vgl. Verbraucherzentrale 2014). Die Produktionsstandards wie ökologische Erzeugung oder Beachtung von Tierwohlkriterien werden hier ebenso außer Acht gelassen. Dennoch erscheint „regional“ als moralisch höherwertig als „ökologisch“. Woher stammt das größere Vertrauen in regional als in ökologisch produzierte Lebensmittel? Und: Wo in dem Gefüge von Produktion, Vermarktung, Transport, Kauf und Verzehr entsteht „Heimat“?

 

Einen ersten Aufschluss darüber, wo und wie „Heimat“ im Zusammenhang mit regionalen Lebensmitteln entsteht, soll ein kursorischer Blick auf die Selbstdarstellungen der bereits genannten bayerischen Erzeuger-Initiativen „Unser Land“ und „Tagwerk“ geben. So gibt „Unser Land e.V.“, ein im Jahr 2000 im Umland von München begründetes Netzwerk aus verschiedenen lokalen Solidargemeinschaften, unter der Überschrift „Ideen und Ziele“ an: „Der Weg vom Erzeuger über den Verarbeiter bis hin zum Verbraucher ist ehrlich und nachvollziehbar, die Erzeugnisse sind gut für Mensch und Natur. Unsere Erzeuger erhalten einen fairen Preis. Faire Preise sichern Existenzen, stärken die Region und die Vielfalt unserer Heimat.“ Zudem schreibt sich „Unser Land“ auf die Fahne, den Wert der heimischen (und heimatlichen) Biodiversität durch nicht-industrielles Bewirtschaften der Kulturlandschaft und damit verbundene Bildungsprogramme sichtbar zu machen und dadurch ins Bewusstsein der Verbraucher_innen zu bringen. Die heimische Kulturlandschaft gilt nicht nur für die lokale (menschliche) Bevölkerung als Bezugsgröße für Heimat, sondern auch für die lokale Pflanzen- und Tierpopulation: „An Beispielen wie dem Wert von Streuobstwiesen oder der Bedeutung von Bienen zeigt UNSER LAND auf, wie eng die Kreisläufe der Natur mit den Lebensumständen und der Lebensqualität der Menschen in der Region verknüpft sind. Über 5.000 Tier- und Pflanzenarten sind auf Streuobstwiesen beheimatet und machen sie so zu wichtigen Ökosystemen.“

 

„TAGWERK e.V.“ wurde 1984 im Umfeld und von den Akteur_innen der politischen Proteste der 1980er Jahre gegen Atomraketen, Atomkraftwerke, Waldsterben und vor allem den Bau des Münchner Großflughafens im Erdinger Moos gegründet. Vor diesem Hintergrund der Öko- und Friedensbewegung verstehen sich die Akteur_innen als Pioniere bei der Popularisierung von „Bio“. In der Konkurrenzsituation auf dem, von Tagwerk mitinitiierten, mittlerweile etablierten Markt für Biolebensmittel, beruft sich die Genossenschaft auf ihre „starke Verankerung in der Region“ (Tagwerk 2014) als Alleinstellungsmerkmal. Doch „Regionalität“ dient nicht (nur) als Marketingsstrategie, vielmehr ist sie Teil einer Lebensmittelpolitik, die die Agrarökonomin Simone Helmle in den größeren Zusammenhang einer sozialen Bewegung einordnet (vgl. Helmle 2004: 25f.). „Heimat“ findet sich hier auf den ersten Blick nicht. Vielmehr geht es um einen „alternativen Lebensentwurf“ in der Tradition der Lebensreformer. Regionalität meint damit „überschaubare Strukturen“, „kurze Transportwege“ und die Nähe zur und Verantwortung für die Produktion der Lebensmittel vor dem Hintergrund einer Globalisierungskritik (Ebd.). Der angebotene alternative Identitätsentwurf bezieht sich folglich nicht so sehr auf ein Territorium, als vielmehr auf das Kollektiv der ökologisch, sozial und ökonomisch Handelnden und ihre Werte. Mittlerweile hat sich „Tagwerk“ professionalisiert, die Ziele und Vermarktungsstrategien wurden entsprechend angepasst. Zusammenfassend (und verkürzt) lässt sich sagen: Während in den schriftlichen Selbstdarstellungen von „Tagwerk“ die Maxime „Think global eat local“ vorherrscht, präsentiert „Unser Land“, wenn auch wertorientiert und mit glaubwürdigem übergeordneten sozialen und ökologischen Engagement, eher eine Form von „Think local eat local“.

 

Der Konsum von Lebensmitteln beider Erzeuger-Gemeinschaften ist aber hinsichtlich der Regionalität der Lebensmittel mit ähnlichen Erwartungen und Vorstellungen verknüpft: Ehrlichkeit, Überschaubarkeit, Sicherheit und „Heimat“. Diese betreffen aber ebenso regionale Produkte, die im konventionellen Supermarkt erworben werden. Unabhängig von den tatsächlichen Produktions-, Transport- und Vermarktungsstrukturen und -bedingungen wird der heimischen, ja heimatlichen Lebensmittelproduktion größtes Vertrauen entgegengebracht, obwohl auch örtlich ansässige konventionelle Schweinemastbetriebe, Apfelplantagen oder Gewächshäuser das Ausmaß der überschaubaren Familienbetriebe von nebenan überschreiten können. Vor dem Hintergrund einer globalisierten, industrialisierten Landwirtschaft gilt dennoch: Von daheim ist immer noch besser als von anderswo.



[1] Für die Schweiz ist die Regionalmarke „Aus der Region – für die Region“ zu nennen, die von der Supermarktkette bereits 1999 etabliert wurde (vgl. Ermann).


Literatur:

Barlösius, Eva/ Neumann/ Gerhard/ Teuteberg, Hans Jürgen (1997): Leitgedanken über die Zusammenhänge von kulinarischer Kultur im Europa der Regionen. In: Teuteberg, Hans-Jürgen/ Nemann, Gerhard/ Wierlacher, Alois (Hg.): Essen und kulturelle Identität. Europäische Perspektiven. Berlin, S. 13-23.

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Bauer, Susanne/ Bischoff, Christine/ Haufe, Stephan Gabriel/ Beck, Stefan/ Scholze-Irrlitz, Leonore (Hg.) (2010): Essen in Europa. Kulturelle „Rückstände“ in Nahrung und Körper. Bielefeld.

Becker, Tilmann (2005):Zur Bedeutung Geschützter Herkunftsangaben. (= Hohenheimer Agrarökonomische Arbeitsberichte; Bd. 12) o. S.. Online verfügbar unter: www.uni-hohenheim.de/marktlehre/berichte/haa_berichte.htm, zuletzt geprüft am 17.4.2017.

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Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) (2014): Regionalfenster schafft zuverlässige und transparente Kennzeichnung. Online verfügbar unter: www.bmel.de/DE/Ernaehrung/Kennzeichnung/FreiwilligeKennzeichnung/_Texte/Regionalfenster.html, zuletzt geprüft am 17.4.2017.

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) (Hg.) (2016): Deutschland, wie es isst. Der BMEL-Ernährungsreport 2017. Berlin.

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