Ein Beitrag von Felix Ingold

Sonntagsphilosophen (Zehn Einzelportraits)

«Ein Denker, der nur Philosoph ist,

kann kein großer Philosoph sein.»

Moritz Schlick

·

Seitdem der Sonntag – als religiös imprägnierter Feier- und Ruhetag – seine einstige Ausnahmestellung gegenüber den andern Wochentagen verloren hat, gilt er mehrheitlich als Tag der Zerstreuung, des Auslaufs, bestenfalls als «schöpferische» Pause, die man unter Anleitung in Workshops, im Mentaltraining, in Selbsterfahrungsgruppen verbringt. Festliche Erhabenheit ist längst dem Amüsement oder welt- und selbstvergessenen «Abhängen» gewichen, und entsprechend haftet allem Sonntäglichen derweil etwas Unbedarftes an, verbunden mit mangelndem Ernst, mangelnder Professionalität und Produktivität.

       Der heute kaum noch verwendete Begriff des «Sonntagsreiters» oder «Sonntagsfahrers» bringt diese Vorbehalte auf den Punkt: Wer vorwiegend oder ausschliesslich an Sonntagen ausreitet beziehungsweise ausfährt, gilt grundsätzlich als unkundig und unerfahren, ist mithin nicht ernstzunehmen. Das Grimm’sche Wörterbuch umschreibt den «Sonntagsreiter» als einen «schlechten Reiter, wie man deren des Sonntags bei schönem Wetter in der Nähe der Städte sehen kann, meist junge Leute, welche das Reiten nicht gelernt oder doch keine Übung darin haben und auf gemietetem Gaul die Wege unsicher machen»; angeführt wird ausserdem eine entsprechende österreichische Definition des «Sonntagsreiters» als eines «Handlungskommis», der «an Sonntagen gerne mit Leihpferden ausreitet». Ob Reiter oder Autofahrer – wer lediglich an Sonntagen und bei Schönwetter mit «gemieteten» Vehikeln zugange ist, kann nicht ernstgenommen werden, und mehr als das, er ist zu rügen, weil er sichere (bekannte, gewohnte, ausgetretene, vielbefahrene) Wege «unsicher» macht.

          Das althergebrachte Vorurteil «sonntäglichen» Unverstands hat sich bis heute weithin erhalten, es findet seine prekäre Verkörperung im Laien, im Dilettanten, im Autodidakten, im Bastler, im Plagiator, wird nun aber nicht mehr ausschliesslich kritisch veranschlagt, sondern gewinnt unter dem Titel «Laienherrschaft» zunehmend an Autorität und Einfluss. Auseinandersetzungen zwischen Dilettanten und Experten, Esoterikern und Akademikern, «Querdenkern» und Vordenkern sind für das aktuelle Geistesleben charakteristisch, mithin auch prägend geworden.

          Für sonntägliches Querdenkertum, ob einzelgängerisch oder kollektiv betrieben, bietet sich vorab die Philosophie an, die in Form freien «Philosophierens» von jedermann praktiziert werden kann, und dies ohne materiellen Aufwand und ohne räumliche Vorgaben: Nomadische Gedankengänge statt schulphilosophische Exerzitien.

          Bei Grimm ist der «Sonntagsphilosoph» nicht verzeichnet, und der Duden scheint ihn noch im 21. Jahrhundert nicht (oder nicht mehr) zu kennen, obwohl er um 1900 durchaus gängig und verständlich war. Als 1896 Rudolf Hildebrands «Tagebuchblätter eines Sonntagsphilosophen» postum in Buchform erschienen[i], muss der Begriff – im Gegenzug zur zeitgenössischen Berufs- und Schulphilosophie – allgemein bekannt gewesen sein. Namentlich für manche Mathematiker und Naturwissenschaftler galt damals die Philosophie generell als «Sonntagsphilosophie», mithin als eine mindere Art von Erkenntnisgewinn, und vollends die akademisch gerüsteten Schulphilosophen diskreditierten sie als Freizeit-, Amateur-, Quartal- oder Winkelphilosophie und fühlten sich durch sie, wenn sie sie denn überhaupt zur Kenntnis nahmen, eher gestört denn angeregt.

In aller Regel arbeitet sich die professionelle Philosophie am Denken vorgängiger Philosophen und Philosophinnen ab, dessen Falsifizierung und Überbietung ihren «Fortschritt» ausmachen, womit denn auch das Kriterium der Originalität bereits erfüllt ist. Originalität als Innovation durch spontanen, womöglich naiven Eigensinn wird von der Philosophiegeschichte weitgehend als «un-« oder «antiphilosophisch» marginalisiert, wenn nicht gar ignoriert, müsste aber doch zumindest in einer breiter angelegten Geschichte des Denkens einen angemessenen Platz finden. Die akademische wie die populäre Philosophiegeschichte bewahrt und transportiert (und kanonisiert auch) Philosophien in Form von ganzheitlichen Ideengebäuden, die als angeblich geschlossene Systeme – man denke an die zahlreichen philosophischen «-ismen» – vereinnahmt werden, während privates Denken und private Denker in aller Regel unberücksichtigt bleiben. Betroffen von solcher Missachtung sind «denkende» Dichter, Künstler, Naturforscher, die keiner Schul- oder Systemphilosophie verpflichtet sind, sondern bloss philosophierend sich Gedanken machen über Gott, sich selbst und die Welt.   

          Solch beiläufiges Privatdenken in seinem unüberschaubaren Reichtum wenigstens teilweise zu vergegenwärtigen, hatte sich einst Michel Foucault vorgenommen in der erklärten Absicht, «die Geschichte nun nicht mehr des Denkens allgemein, sondern alles dessen zu schreiben, was in einer Kultur Gedanken enthält, alles dessen, worin es Gedanken gibt, denn Gedanken gibt es wohl in der Philosophie, aber auch in einem Roman, in der Jurisprudenz, selbst in einem Verwaltungssystem, in einem Gefängnis».[i] – Dieses Votum liegt derweil um mehr als ein halbes Jahrhundert zurück, und gerade Foucault und seiner Erforschung lateralen, eigenmächtigen, undisziplinierten Denkens ist es zu verdanken, dass heute auch «sonntägliches» Denken als philosophisch relevant akzeptiert wird.

   Sicherlich gibt es insgesamt weit mehr "Sonntagsphilosophen» als gelernte und gelehrte Schulphilosophen. Diese bleiben zumindest dem Namen nach, vielleicht auch aufgrund einer besonderen Begriffsbildung, einer einprägsamen Kernthese, eines Werktitels in Erinnerung, jene verharren mehrheitlich – ob gewollt oder ungewollt – in der Anonymität, verfassen ihre Texte in Brief-, in Tagebuchform, als philosophische Lyrik oder Aphoristik, und nur ganz wenigen von ihnen gelingt darüber hinaus (meist an marginaler Stelle) die Drucklegung. Anonymität und Randständigkeit können für «sonntägliches» Denken insofern von Vorteil sein, als sie weitgehende Freiheit beziehungsweise Befreiung von institutionellen, methodischen und auch medialen Zwängen ermöglichen, ein naives, subjektives, autodidaktisches, oft dilettantisches Freidenkertum, das nicht nur alle Register zwischen meditativer Besinnlichkeit und ausufernder Phantasterei umfasst, sondern auch eine Vielzahl disparater Themen unterschiedlichster Relevanz. Klischeehaftigkeit und Originalität liegen hier meist eng beieinander.

          Demgegenüber gehörte bis vor einem knappen Jahrhundert das Experten- oder Spezialistentum zum universitätsphilosophischen Pflichtenheft, mithin die vorrangige Beschäftigung mit bestimmten Autoren, Problemen, Epochen. Als einer der ersten Karrierephilosophen hat sich in den 1980er Jahren Michel Foucault von diesem Pflichtenheft emanzipiert und sein Selbstverständnis zu dem eines multioptionalen «Intellektuellen» erweitert, der sich «für alles» sollte interessieren und engagieren können, auch ausserhalb der akademischen Institutionen und deren Normen und Ritualen. «Hätte ich ausschliesslich ein Universitätsmensch sein wollen», gestand er 1984 in einem Gespräch mit François Ewald, «so wäre es gewiss klüger gewesen, mir einen einzigen Bereich zu wählen, in dem ich meine Tätigkeit entfaltet hätte, indem ich eine bestimmte Problematik akzeptiert hätte, um sie entweder zu entwickeln oder an gewissen Punkten zu modifizieren […] von vornherein wissend, was ich will und wohin ich gehen will.»ii Dass Foucault sein eigenes Denken in der Folge durch immer wieder neue Grenzüberschreitungen (zwischen unterschiedlichen Kulturen, Epochen, Problembereichen, wissenschaftlichen Methoden und Disziplinen) stetig ausgeweitet und sich dadurch vom Spezialisten zum Generalisten gewandelt hat, ist ihm – und nicht nur ihm – als Berufsphilosophen einst zum Vorwurf gemacht worden, gilt aber heute als ein wegweisendes Beispiel für ein neues, allseitig offenes, alles mit allem vernetzendes Denken. Als «sonntäglich» mag man dieses gleichermassen expansive und intensive Denken nicht bezeichnen, doch dass es manche Charakteristika freier «Sonntagsphilosophie» in sich aufgenommen hat, steht ausser Zweifel.

Eine aktive Form von «sonntäglicher» Besinnung bietet die belletristisch überbordende Freidenkerei Friedrich Nietzsches. Zwar ist bei Nietzsche ebenso wenig wie bei Hegel begrifflich von «Sonntagsphilosophie» die Rede, ganz im Gegenteil, für ihn war Philosophie ein konsequent praktiziertes Alltagsgeschäft, dessen ambivalentes «Glück» er vorzugsweise mit der Morgendämmerung in Verbindung brachte und das er denn auch als eine »Philosophie des Vormittages« charakterisierte. Gern vergleicht er den Philosophen mit einem Wanderer, der in der Früh ohne vorbestimmtes Ziel zu seinem Gedankengang an frischer Luft aufbricht und stets wie zum ersten Mal darauf achtet, «was Alles in der Welt eigentlich vorgeht», am Vormittag, wenn ihm nach bösen Nächten «lauter gute und helle Dinge zugeworfen werden» und der Tag ein «reines, durchleuchtetes, verklärt-heiteres Gesicht» bekommt.

          Wenn die «Morgensonne» die Schlechtigkeit und Hässlichkeit der eingefriedeten Stadt überstrahlt, wo «Schmutz, Trug, Unsicherheit» vorherrschen, wird dem Wanderer «vor den Toren» eine Sensation zuteil: «Musenschwärme» tanzen an ihm vorüber und erheben und besänftigen seine «Vormittagsseele». Alles wird ihm zum Geschenk «jener freien Geister, die in Berg, Wald und Einsamkeit zu Hause sind und welche, gleich ihm, in ihrer bald fröhlichen, bald nachdenklichen Weise, Wanderer und Philosophen sind» – Philosophen, die nicht bloss nachdenken, mutmassen oder behaupten, sondern auch lachen, singen, tanzen können. Philosophen, die sich als Antiphilosophen gerieren, Selbstdenker, Radikaldenker, die den System- und Schuldenkern konsequent zuwiderhandeln, sei’s kritisch, sei’s ironisch, parodistisch, poetisch, Denker letztlich, die nicht von der Philosophie, vielmehr für die Philosophie leben wollen.

          Was Nietzsche im Schlussakkord zu «Menschliches, Allzumenschliches» (1886, I, § 638) ungemein suggestiv skizziert, lässt bereits das Profil des aufkommenden «Sonntagsphilosophen» erkennen, der vormittags eben nicht stadteinwärts zu seinem Universitätskatheder strebt, sondern sich in die Gesellschaft naturhafter «freier Geister» begibt, die ihn auf ihre Weise «zur Vernunft» bringen – indem sie ihm den Zugang zur «Unvernunft» eröffnen. Damit gewinnt er, wie Nietzsche in seiner «Vorrede» festhält, «das gefährliche Vorrecht», «auf den Versuch hin leben und sich dem Abenteuer anbieten zu dürfen», «ein Gefühl von Vogel-Freiheit, Vogel-Umblick, Vogel-Übermut, etwas Drittes, in dem sich Neugierde und zarte Verachtung gebunden haben».

          Nicht eine schulphilosophische Monographie resultiert daraus, vielmehr ein «Narrenbuch», das der «Narren-Zunft» der freien Philosophen als Lehrbuch dienen soll.[iv] – Nietzsches «morgendliches» oder «vormittägliches» Denken ist insofern auch ein «sonntägliches» Denken, als es sich von den üblichen (den «alltäglichen», den ausgetretenen und tretsicheren) Denkwegen fernhält, die jeweils erst abends oder nächtens zu einem Ziel gelangen, das dann auch als «Schluss» zu gelten hat. Im Unterschied zum späteren Sprachgebrauch haftet der «Sonntagsphilosophie» hier noch nichts Minderwertiges an, sie bleibt jeder Kritik und Ironie entzogen, behauptet ihre Eigenständigkeit und Vollwertigkeit im Gegenzug zu aller akademisch beglaubigten Kathederphilosophie, die noch Jacques Derrida aus «sonntagsphilosophischer» Warte als «Salonliteratur der Gelehrtenrepublik» verächtlich gemacht hat.[iv]

Als hauptsächliche Eigenart solch «sonntäglichen» Denkens erweist sich seine Multiperspektivität und Multioptionalität, will heissen – sein Generalistentum: die Bevorzugung der Synthetisierung vor der analytischen Expertise, des assoziativen Gedankensprungs vor methodologischer Strenge, des subjektiven Einfalls vor wissenschaftlicher Objektivität, aber auch das Risiko, Fehler zu begehen, Details zu übersehen, voreilige Schlüsse zu ziehen. «Sonntägliches» Denken schliesst den Widerspruch, die Formschwäche, die Wiederholung, die Abschweifung jederzeit ein und scheut sich weder vor dem Paradox noch vor dem Nonsens, kurz – es steht aller institutionalisierten Philosophie entgegen als eine ursprüngliche, spontane, experimentelle, oft abwegige, meist begriffsschwache Denkbewegung. Dies muss allerdings nicht bedeuten, dass «Sonntagsphilosophie» in jedem Fall originell und eigensinnig sei, in vielen Fällen erweist sie sich als kompilative Sekundärliteratur oder als naive Ideenbastelei.

Manche Autoren der philosophischen Moderne haben, bald freiwillig, bald unter Zwang, «sonntägliche» Denkwege eingeschlagen. Viele von ihnen sind unerkannt geblieben oder fanden bloss vorübergehend Zuspruch bei ihrer jeweiligen Lesergemeinde, darunter so produktive und vielseitige Autoren wie (allein schon im deutschsprachigen Bereich) Adrien Turel, Ludwig Hohl, Jürgen von der Wense, Jean Gebser oder Hans F. Geyer; nur wenige – Benjamin, Bataille, Klossowski, Kojève, Camus, Cioran, Kracauer oder Alain (Chartier) – gelten derweil als markante Vertreter einer ausser- oder antiuniversitären Philosophie, die in unterschiedlichsten Bereichen zugange waren, oft unter schwierigen, bisweilen abenteuerlichen, wenn nicht tragischen Bedingungen: Biographische und zeitgeschichtliche Brüche scheinen die Entstehung von «Sonntagsphilosophien» zu begünstigen, und nicht selten erzwingen sie sie. 

      Der russisch-französische Ministerialbeamte Alexandre Kojève (eigentl. Koshewnikow, 1902-1968) dürfte der einzige «freie» Denker gewesen sein, der explizit als «Sonntagsphilosoph» (philosophe du dimanche) gelten wollte und sich dergestalt – unterstützt von seinem Freund und Herausgeber Raymond Queneau – sein Image als Selbst- und Querdenker geschaffen hat: Nach eigenem Bekunden fand er während Jahrzehnten tatsächlich nur an Sonntagen Zeit für die Pflege seiner philosophischen Interessen und Projekte. Das hinderte ihn allerdings nicht daran, sein «sonntägliches» Lebenswerk mit einem grossangelegten «Versuch einer Theoriegeschichte der heidnischen Philosophie» (1968ff.) abzuschliessen, der den «diktatorischen Charakter» aller Schulphilosophie seit Platon rechtfertigt und deren «(absolute) Autorität» allein auf die «Dialektik oder Diairesis» zurückführt, dies im Wissen, dass «alles auf Meinungen beruht (welche oftmals ‘falsch’ sind und lediglich ‘für eine gewisse Zeit’ und ‘an gewissen Orten’ wahr sein können)», dass folglich Wahrheit keineswegs primär oder gar generell durch Erkenntnis und Wissen, sondern eben durch spontanes Meinen bestimmt ist.

       «Tatsache ist», so unterstreicht Kojève in einem Exkurs zu Aristoteles, «dass der Philosoph einzig in der Akademie (die er im übrigen als ‘absoluter Meister’ dirigiert) ‘an der Macht ist’; aber er zieht sich zurück aus der Stadt (‘des Jahrhunderts’), wo einzig die Meinung ‘an der Macht ist’, d.h. eben das ‘Arbiträre’ in all seinen Wortbedeutungen (von daher die Notwendigkeit politischer ‘Toleranz’ und der ‘Demokratie’.»[v] – Somit erweist sich Kojève in zweierlei Hinsicht als ein «Sonntagsphilosoph». Einerseits begreift er die Akademie als ein gewissermassen «sonntägliches» Refugium, abgeschottet vom mehrheitlichen, mithin tonangebenden Pöbel; andrerseits ist er selbst ein «Sonntagsphilosoph» insofern, als er lediglich beiläufig philosophiert, nicht als Lehrstuhlinhaber, sondern in ständiger Ambivalenz und Konkurrenz zu seinem langjährigen beruflichen Engagement als hochrangiger Bürokrat. – Statur und Funktion des «Sonntagsphilosophen» sind also nicht eindeutig bestimmbar, Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung beeinflussen seine Profilbildung in wechselndem Mass.

 


 

[i] Rudolf Hildebrand, Tagebuchblätter eines Sonntagsphilosophen (Gesammelte Grenzbotenaufsätze), Leipzig 1896. – Der Verfasser spricht selbst von seinen «Laiengedanken» und von seiner «Sonntagsleiter» (sic), nicht aber von Sonntagsphilosophie.

[ii]       Michel Foucault, «Die Ordnung der Dinge» (Interview mit Raymond Bellour, 1966), in (Sammelwerk): Antworten der Strukturalisten, Hamburg 1973, S. 155f.

[iii]       Friedrich Nietzsche, «Vorrede» (zu Menschliches, Allzumenschliches), in: F. N., Werke, I, München 21960, S. 441;  «Unter Freunden» (Ein Nachspiel, § 2), a.a.O., S. 733.

[iv]       Jacques Derrida (Ein Portrait von Geoffrey Bennington und Jacques Derrida), Frankfurt a.M. 1994, S. 74 (Anm.).

[v]        Alexandre Kojève, Essai d’une histoire raisonnée de la philosophie païenne, II, Paris 1972, S. 373f.