History of Swiss Philosophy

Von mittelalterlichen Klöstern bis zu modernen Universitäten – ein Überblick.

Als Schweizer Portal für Philosophie sieht es Philosophie.ch als zentrale Aufgabe an, die philosophische Tätigkeit an Schweizer Universitäten, in ausseruniversitären Kontexten oder durch Schweizer:innen an ausländischen Institutionen bekannt zu machen. Ein wichtiger Teil hiervon ist die Aufarbeitung der historischen Entwicklung philosophischer Traditionen in oder mit starker Verbindung zur Schweiz. Dadurch sollen schweizerische philosophische Tätigkeiten in einem breiteren Kontext vorgestellt und einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Zudem sollen bisher wenig beachtete philosophiehistorische Fragen in den Fokus gerückt und bearbeitet werden.

Ein erster Schritt in diesem Vorhaben ist bereits 2019 mithilfe der grosszügigen Unterstützung der UBS Kulturstiftung realisiert worden. In einer fünf Artikel umfassenden Serie wurde in groben Zügen die schweizerische philosophische Tradition umrissen. Von ihren Anfängen in den mittelalterlichen Klöstern, über Reformbewegungen und Debatten über das Naturrecht bis hin zu der Entwicklung der modernen universitären philosophischen Landschaft. Die den verschiedenen Epochen gewidmeten Artikel geben dabei einen einführenden Einblick in das Leben und Denken der wichtigsten Vertreter:innen der jeweiligen Zeiträume.

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In den ersten Monaten dieses Jahres (2022) konnte Philosophie.ch durch die grosszügige Unterstützung der Forschungskommission der Universität Luzern (FoKo) ein weiteres (Teil-)Projekt durchführen. Das Ziel dieses Projektes war es, erste wichtige Quellen und Informationen zur Geschichte der schweizerischen Philosophie seit dem zweiten Weltkrieg zusammenzutragen und diese in vier kurzen Aufsätzen aufzuarbeiten. Dabei wurden die Schwerpunkte Migration, Diversität, Hochschulfinanzierung und Vernetzung – exemplarisch dargestellt anhand der Bieler Kolloquien – festgelegt. Zusätzlich wurden im Rahmen eines Oral-History-Ansatzes Interviews mit wichtigen Persönlichkeiten der schweizerisch-philosophischen Szene durchgeführt.

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Da Geschichte auch immer einen Bezug zur Gegenwart darstellt, plant Philosophie.ch für den Abschluss des Gesamtprojektes „Schweizer Philosophie im Fokus“ eine Tagung mit Fokus auf die aktuelle philosophische Landschaft der Schweiz. Zu diesem Zweck sollen alle Personen in der akademischen Philosophie in der Schweiz an eine mehrtägige Konferenz auf dem Monte Verità im Tessin eingeladen werden. Hierzu hat das Congressi Stefano Franscini der ETH Zürich bereits seine Unterstürzung zugesichert. Aus der Konferenz soll eine enzyklopädische Übersicht über die diversen Positionen des schweizerisch-philosophischen Feldes hervorgehen, welche wiederum über das Portal publiziert werden soll.

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