Ein Artikel von Journal21.

Orientierungswissen als Lebenskompass

Persönlichkeiten zu bilden, verlangt mehr, als direkt verwertbare Kompetenzen zu vermitteln - ein Plädoyer für das Fach Ethik an den Schulen.

Persönlichkeiten zu bilden, verlangt mehr, als direkt verwertbare Kompetenzen zu vermitteln - ein Plädoyer für das Fach Ethik an den Schulen.
Das konkrete Verfügungswissen werde wichtiger. So sehen es in der heutigen Effizienz-Euphorie viele. Doch ohne ethisch-kulturelles Orientierungswissen kommt uns der Lebenskompass abhanden.

Verfügungswissen braucht Orientierungswisssen

Laufen und rennen und sich dabei an einem Ziel orientieren: Das ist der Orientierungslauf OL. Karte und Kompass sind die Utensilien, Wälder der bevorzugte Tatort. Routen planen, Wege finden, Gräben queren, Hindernisse bewältigen, Dickichten ausweichen, sich an Bachläufen orientieren und immer das Ziel vor Augen, den nächsten Posten und den Laufweg als Ganzes: Darin liegt die Faszination des OL-Sports. Gute Schuhe und schnelle Beine allein genügen nicht; der Blick zielt nach vorne, richtet sich auf in die übernächste Geländekammer. Er muss sich stets am Ziel orientieren.

Der OL als Metapher des Lebens? Das Wirken und Werken im Unterholz des Alltags, das Handeln und Agieren im Dickicht des täglichen Lebens brauchen Übergeordnetes. Wonach richte ich mich, woran orientiere ich mich, wohin steuert mein Tun? Verfügungswissen braucht eben Orientierungswisssen, so wie der OL-Läufer nur mit Karte und Kompass den Weg zu den einzelnen Kontrollposten findet. Laufen allein ist zu wenig.

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