Ein Buch von Sebastian Schuol

Das regulierte Gen - Implikationen der Epigenetik für Biophilosophie und Bioethik

Neuerscheinung des Karl Alber Verlags

    Die molekularbiologische Subdisziplin Epigenetik leitet einen Wandel im genetischen Verursachungsdenken ein. Im Lichte des neuen Wissens um die Genregulation ändert sich das Verständnis vom Gen von einer statischen Ding-Einheit zu einer dynamischen Prozess-Einheit. Angesichts eines molekularen Wirkungskontinuums gilt die nun genregulativ verstandene Umwelt nicht mehr als externer Faktor, sondern als konstitutives Element des Genbegriffs. Danach hat die Lebensweise des Individuums einen erheblichen Einfluss auf seine genetische Ausprägung. Die vorliegende Arbeit greift diese Entwicklungen auf und diskutiert die theoretischen und praktischen Folgen des epistemischen Wandels.

    Leseprobe: https://media.herder.de/leseprobe/978-3-495-48933-8/html5.html

    Mehr zum Buch: http://www.verlag-alber.de/suche/details_html?k_tnr=48933