Überlegungen zur ethischen
Einschätzung des Nicht-Invasiven
Pränatal-Tests (NIPT

NEK veröffentlicht Stellungnahme zum Nicht-Invasiven Pränatal-Test NIPT

Aufgrund der Fortschritte in den Bereichen der genetischen Untersuchungen und der Reproduktionsmedizin werden auch vorgeburtliche Testmöglichkeiten seit Jahren verbessert und erweitert. Eine der jüngeren Neuerungen besteht in der Einführung des so genannten Nicht-Invasiven Pränatal-Tests (NIPT).

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Aufgrund der Fortschritte in den Bereichen der genetischen Untersuchungen und der Reproduktionsmedizin werden auch vorgeburtliche Testmöglichkeiten seit Jahren verbessert und erweitert. Eine der jüngeren Neuerungen besteht in der Einführung des so genannten Nicht-Invasiven Pränatal-Tests (NIPT). Dieser erweitert die bislang bestehenden Möglichkeiten der vorgeburtlichen genetischen Untersuchungen, insofern der Test aufgrund einer Blutentnahme bei der schwangeren Frau Auskunft über bestimmte genetische Eigenschaften des Embryos oder Fötus ermöglicht. Der evidente Vorteil des NIPT besteht darin, dass aufgrund dessen Anwendung invasive diagnostische Untersuchungen (Amniozentese, Chorionbiopsie und Codonzentese) und damit verbundene ungewollte Fehlgeburten verringert werden können. Ob das durch den NIPT erreichte zusätzliche Wissen als Vor- oder Nachteil für die betroffenen Paare, für das zukünftige Kind und für die Gesellschaft einzuschätzen ist, wird aus ethischer Sicht unterschiedlich beurteilt.

Die Stellungnahme kann ab sofort unter www.nek-cne.ch => Publikationen abgerufen werden.