Ein Beitrag von Anna Schriefl

Geld und Babys: Leihmutterschaft und die Kosten der sozialen Reproduktion

Welche Dinge dürfen Geld kosten? Und welche Dinge sollten auf keinen Fall kommerzialisiert werden?

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog praefaktisch.de, dem Forum für Austausch philosophischer Gedanken. Den Original-Artikel finden Sie hier.

 

Welche Dinge dürfen Geld kosten? Und welche Dinge sollten auf keinen Fall kommerzialisiert werden? Mit besonderer Heftigkeit wird immer wieder diskutiert, ob Menschen sexuelle Dienste für Geld anbieten und kaufen dürfen, also ob Sexarbeit legal sein darf oder nicht. Dieselbe Debatte findet neuerdings mit Blick auf kommerzielle Leihmutterschaft statt, mit auffallend ähnlichen Positionen und Argumenten.

Bei der kommerziellen Leihmutterschaft trägt eine Person im Auftrag der ‚Wunscheltern‘ ein Baby aus und erhält für diese Leistung Geld. Offensichtlich gibt es zahlreiche Befürworter dieses Modells: Spätestens seit 2011 haben wir es mit einem milliardenschweren Geschäft zu tun. In vielen europäischen Ländern ist Leihmutterschaft ausdrücklich verboten, etwa in Österreich oder Schweden. In Deutschland führen dagegen Verbote im Kontext der Reproduktionsmedizin dazu, dass Ärzte sich strafbar machen, wenn sie zu einer Leihmutterschaft beitragen. Derartige Verbote verhindern selbstverständlich nicht, dass Wunscheltern mit Leihmüttern im Ausland zusammenarbeiten. Einige internationale Agenturen sprechen beispielsweise gezielt deutsche Kunden an. Wenn Deutsche mit ausländischen Leihmüttern zusammenarbeiten, müssen sie zwar mit komplizierten Adoptionsverfahren rechnen, machen sich aber nicht strafbar.

Kritik an Leihmutterschaft kommt insbesondere von konservativen Feministinnen. Eine prominente Gegnerin der Leihmutterschaft ist die schwedische Autorin Kajsa Ekman, die der Ansicht ist, dass das Geschäft eine extreme Form der Ausbeutung von Frauen darstellt. Tatsächlich setzen in Kenia, Guatemala oder Georgien junge Frauen ihre Gesundheit, ihre Fruchtbarkeit und ihr Leben aufs Spiel, um für ein paar tausend Dollar ihre reichen, westlichen Kunden – darunter zahlreiche homosexueller Männer – mit Nachwuchs zu beglücken. Kommerzielle Leihmutterschaft hat somit eine stark kolonialistische und sexistische Dimension.

Auf der anderen Seite finden sich die Stimmen liberaler Feministinnen. Ihrer Sichtweise zufolge gibt es keine prinzipiellen Argumente gegen die Leihmutterschaft. Sollte ein Vertrag zwischen Wunscheltern und Leihmüttern fair abgewickelt werden, profitieren ihrer Meinung nach alle Beteiligten, insbesondere Frauen: Leihmütter verdienen gutes Geld, Frauen können Mütter werden, ohne selbst ein Baby auszutragen, und lesbische Paare können sich die Elternschaft biologisch teilen. „A woman helping a woman – I love it!“, rief Oprah Winfrey in ihrer Show, als dort Dr. Nayna Patel, eine Pionierin der Industrie, von ihrer Klinik in Indien berichtete. Für die liberale Sichtweise spricht, dass Leihmütter in den USA oder Großbritannien die Tätigkeit auch ohne finanzielle Not und mit voller Überzeugung ausüben.

Ist den Kritikerinnen zuzustimmen, dass kommerzielle Leihmutterschaft so problematisch ist, dass man das Geschäft verbieten sollte? Oder haben die liberalen Befürworterinnen Recht mit der Einschätzung, dass es sich um eine von vielen körperlichen Arbeiten handelt, die Frauen ausüben können? Interessanterweise geht es beiden Seiten darum, die Situation von Frauen zu verbessern. Die konservativen Feministinnen sind der Ansicht, dass ein Verbot des Geschäftsmodells besonders verletzliche Frauen schützen kann. Demgegenüber sehen die liberalen Feministinnen gerade in einem freien Markt Chancen für die Selbstbestimmung von Frauen. (Viele Autorinnen, die sich in der Debatte engagieren, vertreten dieselben Positionen mit Blick auf Sexarbeit.)

Eine dritte Position zur Leihmutterschaft (wie auch zu Sexarbeit) wird von Feministinnen des marxistischen oder sozialistischen Spektrums eingenommen. In klassischer ‚linker‘ Tradition rücken sie die Arbeiterinnen selbst in den Mittelpunkt. Dabei wird deutlich, dass weder der liberale noch der konservative Ansatz dazu beiträgt, die Situation von Leihmüttern zu verbessern. Der freie Markt operiert offensichtlich nicht zu ihren Gunsten, wie an den teils haarsträubenden Arbeitsbedingungen deutlich wird (Wunscheltern bestehen vielerorts auf eine Entbindung per Kaiserschnitt; für höhere Erfolgsquoten lassen sie mehrere Embryonen einsetzen oder beauftragen mehrere Leihmütter, die dann ‚überflüssige‘ Embryonen abtreiben müssen und ihr Gehalt verlieren; Leihmütter werden vielerorts nicht ausreichend über ihren Arbeitsvertrag aufgeklärt; sie erhalten in der Regel keine medizinische oder psychologische Unterstützung für die postnatale Phase; sollten sie eine Beziehung zu dem Kind aufrecht erhalten wollen, das sie ausgetragen und geboren haben, sind sie chancenlos). Doch den Arbeiterinnen ist auch nicht geholfen, wenn man der Forderung konservativer Feministinnen folgt und das Geschäft kriminalisiert. Nach einer Reihe von Skandalen wurde 2016 die Praxis in einigen marktführenden Ländern stark reglementiert: In Nepal und Thailand wurde sie vollständig verboten, in Indien, Kambodscha und Mexiko auf ‚altruistische‘, d.h. unvergütete Leihmutterschaft eingeschränkt. Die veränderte Gesetzeslage führte zu einem neuen Boom in der Industrie, während sich die Arbeitsbedingungen drastisch verschlechterten. Arbeiterinnen wurden teilweise außer Land gebracht, versteckt oder durch Arbeiterinnen anderen Ländern ersetzt.

Ausgangspunkt für eine marxistische Analyse des Phänomens ‚Leihmutterschaft‘ bildet die „Social Reproduction Theory“ (SRT) oder der „Social Reproduction Feminism“. Diese Ansätze ergänzen Marx’ ökonomische Theorie in einem wichtigen Punkt. Kurz zum Hintergrund: Marx analysiert im ersten Band des Kapitals die ‚Arbeitskraft‘ und identifiziert sie als eine besondere Ware. Arbeiter verkaufen ihre Arbeitskraft an Kapitalisten (Unternehmenseigentümer), generieren dabei aber Werte, die den Wert ihrer Arbeitskraft übersteigen. Eine Textilnäherin verkauft beispielsweise täglich zehn Stunden ihrer Arbeitskraft, produziert dabei aber Kleidungsstücke, deren Wert ihren Arbeitslohn übersteigen. Auf dieser Analyse beruht das Marx’sche Verständnis von Mehrwert und Ausbeutung, das uns hier aber nicht weiter beschäftigt. Im Kontext der SRT ist eine andere Frage entscheidend: Woher kommt die Arbeitskraft? Obwohl sie für Marx’ Analyse des kapitalistischen Systems zentral ist, sagt er kaum etwas über ihre Entstehung. Diese Lücke schließt die SRT.[1]

Zunächst weist die SRT darauf hin, dass Arbeitskraft nicht einfach so vorhanden ist, sondern ihrerseits produziert werden muss. Menschen müssen sozialisiert, erzogen und fachlich ausgebildet werden, um über Arbeitskraft zu verfügen. Arbeiter benötigen außerdem für die Reproduktion ihrer Arbeitskraft regelmäßig Schlaf, Nahrung, Kleidung, medizinische Versorgung und Erholung. Und schließlich: Arbeiter wachsen nicht an Bäumen. Sie werden durch Schwangerschaften und Geburten reproduziert. Alle Tätigkeiten, die für die Reproduktion von Arbeitskraft nötig sind – von Schwangerschaft und Geburt bis zu den täglichen Hausarbeiten – sind für das ökonomische System essentiell. Die vermeintlich klare Trennung zwischen einer monetär organisierten Wirtschaft und einem wirtschaftsfreien Raum der Familie lässt sich somit (in kapitalistischen Gesellschaften) nicht aufrechterhalten.

Nun wird der Großteil der Arbeit, die für die Reproduktion von Arbeitskraft nötig ist, von Frauen übernommen. Frauen (gemeinsam mit nicht-binären oder transmännlichen Personen) tragen Babys aus und gebären sie. Frauen erledigen den Großteil der Arbeit, die Kinder benötigen, vom nächtlichen Stillen über das Windelwechseln bis zur jahrelangen Betreuung samt Kochen, Putzen, Kleidungskauf und Erziehung. Im Jahr 2017 betrug der Gender Care Gap bei deutschen Paarhaushalten mit Kindern 83,3%. Selbst wenn Haushalte privat für Putzkräfte, Kinderbetreuung oder Haushaltshilfen bezahlen, stellen sie in der Regel Frauen ein. In der öffentlichen Kinderbetreuung und an Schulen arbeiten ebenfalls vorwiegend Frauen und werden dafür in den meisten Teilen der Welt schlecht bezahlt (dies wird derzeit insbesondere an den Streiks von Lehrerinnen in den USA deutlich).

Wie kann die SRT bei der Bewertung von Leihmutterschaft weiterhelfen? Erstens lässt sich mithilfe dieses Ansatzes verdeutlichen, dass Schwangerschaft und Geburt zu einem Bereich unserer Gesellschaft gehören, in dem Frauen insgesamt ausgebeutet werden. Die hohe Arbeitsbelastung, die Frauen in diesem Bereich auf sich nehmen, steht in krassem Missverhältnis zu ihrer ökonomischen Situation. In Deutschland ist beispielsweise der Gender Pension Gap für Frauen mit Kindern am höchsten; er lag im Jahr 2012 bei 69,6%. Und wer in sozialen Berufen arbeitet (nämlich: vorwiegend Frauen), ist besonders häufig von Altersarmut betroffen.

Zweitens lenkt die SRT den Blick auf die jetzige Arbeitsteilung im Bereich der Sozialen Reproduktion. Auch jenseits der kommerziellen Leihmutterschaft folgt diese Arbeitsteilung rassistischen und kolonialistischen Dynamiken. Insbesondere in der Betreuungsarbeit ist dies sichtbar. In globalen Care Chains betreuen Frauen aus ärmeren Regionen die Kinder (sowie Kranken und Alten) der Reicheren. Afroamerikanische Feministinnen haben immer wieder darauf hingewiesen, dass weiße amerikanische Familien seit Jahrhunderten ihre Kinderbetreuung schwarzen Frauen übertragen, das Stillen der Babys eingeschlossen. In New York City werden die Babys und Kleinkinder der weißen Mittelschicht vorwiegend von Migrantinnen aus der Karibik, aus Lateinamerika oder Asien betreut; viele von ihnen sind selbst Mütter, oft alleinerziehend, und haben keinen geregelten Aufenthaltsstatus. In Deutschland und Österreich, wo die öffentliche Kinderbetreuung früher als in den USA beginnt, werden zwar nicht die Kinder, dafür aber die Kranken und Alten zunehmend von osteuropäischen Migrantinnen betreut, größtenteils in Schwarzarbeit, ohne Beachtung geltender Arbeitsrechte. Die ZEIT sprach in einem Beitrag von den ‚Sklavinnen‘, die uns pflegen.

Das Outsourcen der Sozialen Reproduktion an ärmere und nicht-weiße Frauen beschränkt sich also nicht auf Leihmutterschaft und ist alles andere als neu. Man bedenke auch, dass viele reiche westliche Paare, die heute möglicherweise Leihmütter beauftragen würden, bis vor wenigen Jahren über internationale Agenturen Babys aus Indien, Vietnam, China oder der Ukraine adoptiert haben (zwischen 2005 und 2015 reduzierten sich Auslandsadoptionen um 72%).[2] In den USA verlieren Schwarze, Indigene und Einwanderer disproportional häufig das Sorgerecht für ihre Kinder, die dann bei weißen Pflege- oder Adoptiveltern aufwachsen. Beispielhaft für viele Fälle möge hier die Guatemaltekin Encarnación Bail Romero stehen, die 2007 in Missouri bei einer Razzia als ‚illegale Immigrantin‘ verhaftet und dabei von ihrem damals sechs Monate alten Baby getrennt wurde. Nach einem langen Verfahren verlor sie 2012 endgültig ihre Elternrechte gegenüber den (weißen) Adoptiveltern.

„[T]he fact that the global poor are systematically dispossessed of their children is one of the greatest forms of brutality on earth“, sagt die deutsch-britische Autorin Sophie Lewis in einem Interview. In ihrem Buch „Full Surrogacy Now. Feminism against the Family“ (2019) entwickelt sie eine alternative Vision. Arbeitsteilung findet sie im Bereich der sozialen Reproduktion allerdings nicht problematisch, sondern begrüßenswert, und sollte in ihren Augen sogar erweitert werden. Ihre These lautet entsprechend, dass wir nicht weniger Leihmutterschaft brauchen, sondern mehr. Lewis versucht allerdings nicht, die bestehende Industrie der Leihmutterschaft zu verteidigen. In ihr spiegelt sich, so Lewis, der ganze Horror der kapitalistischen, rassistischen Ausbeutung von Frauen. Ihr schwebt vielmehr eine Gesellschaft vor, in der wir die Tatsache ernst nehmen, dass wir alle aufeinander angewiesen sind. “We are the makers of each other. And we could learn collectively to act like it.” (S. 19) Dies ist die Grundlage für Lewis’ Vision einer Gesellschaft, in der das Primat der biologischen Familie überwunden wird. Sie spricht von einer Gesellschaft, in der Kinder nur sich selbst gehören, aber die Verantwortung aller sind.

Das klingt radikal. Nicht zufällig wurde Sophie Lewis zur Zielscheibe von reaktionärem Hass und erhielt sogar Morddrohungen. Doch was ist so abwegig an dem Gedanken, dass Kinder die Verantwortung aller sein sollten? Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und die jahrelange Betreuung und Erziehung eines Kindes lassen sich unmöglich von einer Person allein bewältigen. Einige sozialdemokratische Länder, etwa Schweden und Norwegen, bieten Schwangeren und Eltern vergleichsweise günstige Rahmenbedingungen (z.B. Mutterschutz, Elternzeit, öffentliche Kinderbetreuung, öffentliches Gesundheitssystem). In anderen Ländern wie den USA oder Burkina Faso müssen sie auf familiär oder privat finanzierte Unterstützung setzen. Doch Zusammenarbeit ist überall nötig, und sie muss ausgebaut werden. Selbst in sozialdemokratischen Gesellschaften sind viele Frauen überlastet. (Das Müttergenesungswerk Deutschland meldet für die letzten zehn Jahre einen 40%igen Anstieg von diagnostizierten Erschöpfungszuständen bei Müttern.) Wenn wir daran etwas ändern möchten, ist es nicht zielführend, die biologische Mutterschaft zu verklären und Leihmutterschaft zu verteufeln.

Wenn wir Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett, Kinderbetreuung etc. als Arbeit verstehen, die man auf viele Schultern verteilen muss, ist es dann aber nicht konsequent, sie mit Geld zu entlohnen? Leihmütter verdienen für ihre Leistung zweifelsfrei hohen Respekt und in unserer jetzigen Welt eine faire Vergütung. Gegenwärtig ist es daher die kohärenteste Position, Leihmütter nicht zu kriminalisieren, sondern sie in ihrem Kampf für höhere Löhne, angemessene psychologische und medizinische Betreuung und eine Stärkung ihrer Rechte gegenüber Wunscheltern zu unterstützen. Wenn man für eine Verbesserung der Arbeitsrechte von Leihmüttern eintritt, kann man auch generell darauf aufmerksam machen, wie anspruchsvoll, aufwändig und emotional intensiv die Arbeit ist, die alle Personen während Schwangerschaft und Geburt leisten. In diesem Kontext sei ein Youtube-Video der mehrfachen Leihmutter Lisa Lum aus Großbritannien empfohlen, die darin forsch und überzeugend ihren Kritikern erklärt, warum es durchaus angemessen ist, wenn Leihmütter Kosten für Putzhilfen, Kleidung, ausgefallenen Arbeitslohn, Kinderbetreuung und einen Erholungsurlaub in Rechnung stellen. Wem einleuchtet, dass Leihmüttern ein Erholungsurlaub zusteht, der wird auch verstehen, dass man Frauen nach Schwangerschaft und Geburt umsorgen muss, statt sie mit der alleinigen Betreuung eines anspruchsvollen Babys zu beauftragen.

Das Ziel kann allerdings nicht darin bestehen, Schwangerschaft, Geburt und Kinderbetreuung nach der Logik eines Marktes zu organisieren, bei dem die Verhandlungsmacht erfahrungsgemäß nach sexistischen und rassistischen Mustern verteilt ist. Vielmehr muss es darum gehen, unsere Welt insgesamt von diesen Mustern zu befreien. Ein guter Weg des Widerstands gegen die jetzige Weltordnung des racial capitalism könnte darin bestehen, jede Person auf dieser Erde angemessen zu honorieren und zu unterstützen, die eine Schwangerschaft und Geburt auf sich nimmt. Diesen Tätigkeiten verdanken wir alle unsere Existenz. Es sollte unser gemeinsames Anliegen sein, die Arbeiten, die dabei anfallen, auf der Grundlage von Bedürfnissen und Fähigkeiten solidarisch zu verteilen. Dadurch werden wir nicht nur die Arbeitsbedingungen von Leihmüttern verbessern, sondern unser Zusammenleben insgesamt.


Anna Schriefl ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Universität Bonn.


[1] Ein aktueller Sammelband zur SRT stammt von Tithi Bhattacharya: Tithi Bhattacharya (ed.), Social Reproduction Theory: Remapping Class, Recentering Oppression. Pluto: London 2017.

Eine lesenswerte Einführung in die SRT stammt von Susan Ferguson: Social Reproduction: What’s the big idea? https://www.plutobooks.com/blog/social-reproduction-theory-ferguson/?fbclid=IwAR2mOHyuqJEJPOw3yr95uFH849BPL6GDBdx5Zxyf4VTV3S-At2SsZOykPuo.

[2] 2005 wurden noch etwa 46000 Kinder transnational adoptiert (etwa die Hälfte von Eltern in den USA), 2015 waren es nur noch 12000. Äthiopien, Südkorea, Rumänien, Guatemala, China und Russland verboten oder limitierten Auslandsadoptionen. Für Vietnam verhängte die USA von sich aus zwischenzeitlich eine Sperre, nachdem bekannt wurde, dass vietnamesische Eltern gezwungen wurden, ihre Kinder an Waisenhäuser zu übergeben, wo man sie zur Adoption freigab.