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Essaywettbewerb

Der digitale Mensch

Die Preisfrage

Das Thema Digitalisierung scheint in Allermunde. Mit der Verbreitung des Internets und den neuen Technologien wurden die Produktions- und Verbreitungsarten von Dokumenten, Tönen und Informationen stark verändert. Von den Bibliotheksarchiven auf der ganzen Welt bis hin zu kleinen und großen Wirtschafts- und Finanzoperationen, von den bürokratischen Abläufen lokaler und globaler Verwaltungen bis hin zur Produktion von Bildern oder der Sofortkommunikation; Der Wettlauf um die Digitalisierung von Aktivitäten und Informationen hat die Art und Weise des täglichen Handelns durchdrungen.

Wenn wir uns einerseits Fähigkeiten aneignen, die noch vor einem halben Jahrhundert zweifellos undenkbar schienen, wie etwa die Ubiquität (die Fähigkeit, an mehreren Orten gleichzeitig zu sein) oder eine schwindelerregende Erweiterung des Gedächtnisses (durch die Nutzung digitaler Archive und den unmittelbaren Zugang zu Informationen), so stellen sich andererseits aber auch Fragen nach der aktiven Rolle der Menschen in den Szenarien einer immer näher rückenden hyper-technologischen Zukunft. Es scheint in Frage gestellt, ob wir uns als betroffene Subjekte eine Zukunft vorstellen können, in der die Früchte dieser Transformationen im Dienste von uns Individuen und Gemeinschaften stehen.

Aus diesem Grund möchten wir fragen:

  • Was sind und was werden die tatsächlichen Auswirkungen der Digitalisierung im Hinblick auf die Erweiterung der menschlichen Fähigkeiten sein?
  • Verändert sich die Wahrnehmung unserer selbst im digitalen Zeitalter?
  • Wird der Einzelne durch den Einsatz dieser Technologien digital? Und wie lässt sich das digitale Individuum definieren?

 

Unsere Preisfrage lautet:

"Wie stellt die Digitalisierung die traditionelle Vorstellung vom Individuum in Frage? Und welche Szenarien können wir uns für Einzelpersonen und Gemeinschaften in der nahen Zukunft vorstellen?"

Dein Standpunkt ist gefragt! Je klarer du diesen formulieren kannst und erklärst, weshalb du diesen vertrittst, umso besser!

 

Preise

Es gibt Preisgelder in der Höhe von insgesamt 500 Franken!

Die fünf besten Essays werden auf Philosophie.ch publiziert!

Die Verfasser*Innen der drei besten Essays werden am 19. November 2020 vor Ort persönlich durch die Jury prämiert!

3. Preis ist ein Büchergutschein im Wert von 50 Franken!

2. Preis ist ein Büchergutschein im Wert von 150 Franken!

1. Preis ist ein Büchergutschein im Wert von 300 Franken!

 

Die Benachrichtigung der Verfasser*Innen der fünf besten Essays erfolgt am 1. September 2020 per E-Mail. Viel Erfolg!

 

Teilnahmebedingungen & Einreichung

Du bist zwischen 16 und 20 Jahre alt, lebst in der Schweiz und interessierst Dich für Philosophie? Dann bist Du bei uns genau richtig!

Das Essay darf maximal drei A4-Seiten bei Schriftgrösse 11 umfassen und muss bis zum 31. Mai 2020 (als Word / Openoffice / offene Textdatei (kein PDF)) per E-Mail auf info@philosophie.ch eingereicht werden. Am Ende des Essays muss der Name der Verfasserin, rsp. des Verfassers, das Geburtstdatum, deine Privatadresse sowie deine E-Mailadresse stehen.

Zusätzlich sollte folgender Text am Ende des Essays hineinkopiert werden (womit dessen Inhalt als akzeptiert gilt): Ich sichere Ihnen zu, dass ich die Arbeit selbstständig verfasst habe sowie keine anderen als die angegebenen Quellen benutzt habe und alle Entlehnungen als solche gekennzeichnet habe.

 

ACHTUNG! Es werden insgesamt maximal 30 Essays entgegen genommen und zwar in der Reihenfolge der Eingänge: Die früheste Einreichung ist der 1. April 2020. Vorher eingereichte Essays können nicht berücksichtigt werden.

 

Jury & Bewertung

Die Jury besteht aus einer Gymnasiallehrkraft im Bereich Philosophie sowie eine/r PhilosophIn, welche sich professionell mit dem Thema Identität & Digitalisierung befasst. Die Essays werden ohne die persönlichen Angaben der/des Verfassers inhaltlich nach der Schlüssigkeit der Argumentation, der Analysekraft, sowie nach der Originalität und dem sprachlichen Ausdruck bewertet.