Ein Beitrag von Prof. Christoph Rehmann-Sutter

Klimawandel – und die Philosophie?

"Das Klimaproblem ist überaus komplex und mehrdimensional. Es muss in seinen wichtigsten Dimensionen ausgelegt werden. Das ist eine hermeneutische Aufgabe."

Lässt sich das Unheil, das durch die Emission von Treibhausgasen von der Erderwärmung droht, noch abwenden? – Die Antwort ist leider, mit einigem Realismus betrachtet: Nein. „Das Unheil“ lässt sich nicht mehr abwenden. Es ist bereits im Gang. Nur: Unheil kann noch viel schlimmer werden und dies haben die Menschen in der Hand.

Wenn es so weitergeht wie bisher, wird es weltweit wahrscheinlich rasch und akut schlimmer werden. Nicht weil wir faul wären und nichts tun, sondern umgekehrt, gerade weil wir alles weiter so tun, wie wir es zu tun gewohnt sind und es für richtig halten. Gerade wenn Menschen die gesellschaftlichen Anforderungen, denen sie tagtäglich begegnen, erfüllen und positiv richtig handeln, handeln sie falsch. Denn was gesellschaftlich heute von uns TeilnehmerInnen der Konsumgesellschaft erwartet wird und insofern als richtig gilt, ist in vielen Punkten ökologisch katastrophal.

Wir erleben heute bereits eine Erwärmung von durchschnittlich +0,8 oC gegenüber der vorindustriellen Zeit. Das wärmere Klima schmilzt die Polkappen ab, tötet Korallenriffe, lässt den Meeresspiegel steigen, Dürren entstehen, Wirbelstürme und Extremwetter häufiger und stärker werden. Menschen, Tiere und Pflanzen verlieren ihre Lebensgrundlage. Das sehen wir alles jetzt. Und man konnte es schon seit Jahrzehnten kommen sehen. Die Schäden würden selbst dann noch schlimmer werden, wenn die Kohlendioxidemissionen sofort weltweit gestoppt würden (was ja völlig illusorisch ist). Es wird einfach deswegen schlimmer, weil die Verweildauer von CO2, des hauptsächlichen Problemgases in der Atmosphäre, relativ lang ist. In dieser Zeit entfaltet es seine unheilvolle Wirkung immer weiter.

Aber noch schlimmeres Unheil lässt sich verhindern. Es scheint ziemlich offensichtlich, dass es eine ethisch begründete Pflicht gibt, sich gegen dieses Unheil einzusetzen, um zu verhindern, dass Menschen und Tiere, ebenso wie Ökosysteme, verletzt, gequält, getötet und vertrieben werden. Niemand kann das ernsthaft bestreiten. Man kann höchstens wegsehen oder es bewusst ignorieren.

Warnende Stimmen riefen schon vor Jahrzehnten, dass es „5 vor 12“ sei. Ich erinnere mich daran, diese Rede vor allem in den 1990er Jahren in Umweltkreisen häufig gehört zu haben. Diese Zeitdiagnose ist in Bezug auf den Klimawandel aber überholt. Man kann den hinkenden Vergleich mit dem Zifferblatt auch nicht damit retten, dass man sagt, es sei bereits „nach 12“. Dieser Vergleich hinkt aus zwei Gründen. Erstens hatte er ja die unglaublich beruhigende Wirkung, dass man sich, wenn es fünf vor zwölf ist, noch auf der sicheren Seite wähnen konnte. Das stimmte aber nicht. Zweitens suggerierte das Bild ein nahe bevorstehendes Kippen das man als Weckruf oder als Drohkulisse nutzen konnte, um Leute zum Handeln zu motivieren. Diese „Kippzeit“ gibt es aber nicht. Der gefährliche anthropogene Klimawandel ist vielmehr ein schleichender Prozess mit einer komplexen raum-zeitlichen Dynamik, die von Nachträglichkeit gewisser Wirkungen und von Verzögerungen ihrer Sichtbarkeit geprägt ist. Es gibt keinen Zeitpunkt, der wie „zwölf Uhr“ eine Zeit vorher von einer Zeit nachher abgrenzt und einen Neuanfang beinhaltet.

Was wir heute eindeutig sehen können – wenn wir uns nur etwas informieren und nicht den Kopf in den Sand stecken – ist einerseits eine bis heute ungebremst exponentiell ansteigende Konzentration von CO2 in der Atmosphäre (Carbon dioxide contentration at Mauna Loa)1 und andererseits ein dramatisches globales Ansteigen der CO2 Emissionen weltweit (CO2 and other Greenhouse Gas Emissions)2. Einzelne Länder oder Regionen (darunter auch Westeuropa und sogar die USA) haben in den letzten Jahren ihre Emissionen geringfügig verringert. Und die betreffenden Regierungen brüsten sich regelmäßig damit. Aber dieser Rückgang der Emissionen wurde von vergleichsweise viel kräftigeren Steigerungen in anderen Regionen („Schwellenländer“, allen voran China) überproportional aufgehoben. Außerdem führt ein Rückgang der Emissionen sowieso nicht zu einem Sinken der CO2 Konzentrationen, sondern erst zu einer Verlangsamung ihres Anstiegs.

Es ist, als ob Wasser aus einem offenen Rohr in eine Wanne flösse, bei der der sowieso schon sehr kleine Abfluss zudem verstopft ist und deshalb nur noch sehr langsam läuft. Der riesige Wasserhahn ist völlig eingerostet und kann daher nur sehr schwer bewegt werden. Wenn es gelingt – mit vereinten Kräften, mit Hebeln und Zangen – den Hahn mindestens etwas zuzudrehen, um damit den Zufluss ein bisschen zu drosseln, ist das lobenswert. Erschöpft und erleichtert klopfen wir uns dann gegenseitig auf die Schultern. Es verschafft uns etwas Zeit, bevor die Wanne überfließt. Immerhin. Aber das reicht nicht aus, weil auch nach der Drosselung aus dem Hahn immer noch mehr Wasser in die Wanne strömt als abfließen kann. Während wir überlegten und an dem verrosteten Teil herumwerkelten, schlossen zudem andere hinterrücks neue Leitungszuflüsse an, alle zu derselben Wanne, an denen sie die Hähne rasch weit öffneten. Im Ergebnis steigt der Wasserspiegel immer schneller.

 

Das Klimaproblem ist vertrackt

Der verrostete Wasserhahn in diesem Bild symbolisiert die Industrieländer, die schon früh im 20. Jahrhundert angefangen haben, ihren Lebensstil auf eine kohlenstoffintensive Basis zu stellen. So richtig los ging es in den 1950er Jahren. Sie haben immer mehr Kohle, Erdöl und Erdgas aus dem Boden geholt, Fabriken, Autos und Flugzeuge gebaut und verwenden sie in immer größeren Stil. Sie haben mit exzessivem Energieverbrauch und Konsum Wohlstand für Viele (nicht für alle) geschaffen und ihre Ernährungsgewohnheiten auf einen hohen Anteil an Fleisch umgestellt. Die ärmeren Länder, viele davon noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein als Kolonien von eben diesen Industrieländern ausgebeutet, trugen zum Problem der Klimaerwärmung historisch fast gar nichts bei, und aktuell ist ihr Anteil immer noch viel geringer, sowohl pro Land als auch pro Kopf ihrer wachsenden Bevölkerung. Sie blieben und bleiben arm. Einige Eliten konnten sich durch eine nachholende Industrialisierung ebenfalls einen gewissen Wohlstand verschaffen. Die ärmeren Länder sind es aber, die heute und zukünftig unter den Auswirkungen der Erwärmung vor allem betroffen sind.

Diese Situation wirkt sich so aus, dass die verursachenden Länder das Problem viel länger verdrängen konnten. Und wenn sie es nun nach und nach, wenn auch widerwillig erkennen, so erscheint es für sie nicht in dem Maße bedrohlich, wie es für die Menschen in den ärmeren Ländern ist. Dort ist die Situation wirklich bedrohlich, besser gesagt gefährlich. Es ist schwierig, Zahlen zu nennen. Aber wir müssen in den nächsten Jahren mit Dutzenden von Millionen von Menschen rechnen, die aufgrund von klimabedingten Faktoren in die Flucht getrieben werden (Migration and Environment)3. Der Klimawandel stellt, wie die Ethikerin Cheryl Cox Macpherson (2013) schätzt, heute die größte Gesundheitsbedrohung weltweit dar.

Nicht nur deshalb ist das Klimaproblem vertrackt. Stephen M. Gardiner (2010) nennt drei Strukturprobleme:

(1) Das Verschwimmen des Zusammenhangs von Ursachen und Wirkungen: Die negativen Effekte der Treibhausgasemissionen wirken sich global verteilt aus, während die Vorteile, die aus ihnen entstehen, individuell sind. Das Klima ist eine typische Allmende, ein Gemeingut, das alle zu eigenem Vorteil benutzen können. Die Auswirkungen einer Überlastung wird allerdings auf alle verteilt werden oder sich sogar vor allem bei denen auswirken, die diese Auswirkungen nicht verursacht haben. Daraus entsteht die Situation eines Gefangenendilemmas, die Garrett Hardin (1968) als „Tragedy of the Commons“ beschrieben hat. Eigennützig rationales Handeln der Akteure, ohne langfristig ausgerichtete Koordination und Governance, führt mit großer Wahrscheinlichkeit zu dem für alle negativsten Ergebnis.

(2) Die Fragmentierung des Handelns: Das Problem ist nicht einer überschaubar kleinen Zahl von Verursachern zuzuschreiben, sondern ist das Ergebnis von Milliarden von Individuen und institutionellen Akteuren, die über keine Strukturen verfügen, die es erlauben würden, ihr Handeln zu koordinieren.

(3) Das Ungenügen der Institutionen: Damit eine „Tragedy of the Commons“ abgewendet werden könnte, bräuchte es institutionelle Strukturen, die das kollektiv-rationale Handeln auch individuell-rational machen. Die Staaten und die völkerrechtlichen Institutionen sind aber in ihrer gegenwärtigen Form nicht dazu in der Lage.

Diese drei Schwierigkeiten beziehen sich nach Gardiner sowohl auf die Beziehungen zu den Menschen, die mit uns zeitgleich auf der Erde leben als auch auf die Beziehungen zwischen den Generationen. Die Schwierigkeiten gelten sowohl räumlich als auch zeitlich. – Und außerdem ist das Klimaproblem, wie wir alle wissen, nicht das einzige Umweltproblem, mit dem wir zu kämpfen haben.

 

Was kann Philosophie beitragen?

Ich möchte diese Frage offen an die Leserinnen und Leser von philosophie.ch stellen. Die Klimaprobleme sind als solche ja noch keine philosophischen Probleme.

Ein wichtiger Schritt besteht darin, die philosophischen Fragen, die sich in der Klimakrise stellen, zu erkennen, sie möglichst präzise und in ihrer Schärfe darzustellen, damit sie in einer Diskussion geklärt werden können. Als „philosophische Fragen“ qualifizieren sich insbesondere die Fragen, die das Ganze im Blick haben, den Zusammenhang zwischen Menschen, ihrer Welt und ihrem Sinn. Es sind die Fragen, die sich mit den Methoden der Einzelwissenschaften oft nicht behandeln lassen. Einige davon sind theoretischer Natur: Beispielsweise die Frage, was das Klima, das günstig oder ungünstig sein kann, für die Menschen überhaupt bedeutet. Andere sind praktischer Natur. Z.B. die ethischen Probleme, die sich stellen, wenn man daran denkt, wie Verantwortung greifen kann, wie sie wirklich werden kann, d.h. wie es möglich ist, dass sich die Gesellschaften so verändern, dass Schlimmeres verhindert wird und lebenswertes, freies Zusammenleben gelingen kann.

Das Klimaproblem ist überaus komplex und mehrdimensional. Es muss in seinen wichtigsten Dimensionen ausgelegt werden. Das ist eine hermeneutische Aufgabe. In der Dimensionierung dieser Problematik, in der Ordnung, die wir in den Problemen erkennen und in der Formulierung der ethischen Fragen geht es immer auch um Politik. Deren Sinn besteht, wie Hannah Arendt (1994, S. 201) ihn bestimmte, in nichts weniger als in der Freiheit. Die Freiheit ist es, die auf dem Spiel steht, wenn Menschen das Klima verändern. Verschiedenartige Menschen leben mit unterschiedlichen Kulturen und Hintergründen räumlich und zeitlich weit entfernt, begegnen sich aber in einer klimatischen Nachbarschaft.

     Sind des anderen Atem. Sphäre4

 

Die Klimaerwärmung beinhaltet die Freiheit der Einen und die bedrohte Freiheit und das verunmöglichte Leben der Anderen. Politische Philosophie, politische Ethik denkt über die Bedingungen von Freiheit nach: nicht nur im globalen Zusammenleben mit den Gegenwärtigen, sondern auch in intergenerationellen Beziehungen.

Es geht um Ungerechtigkeit und um Fairness, darum, wie legitime oder illegitime kollektive Entscheidungen getroffen werden. Es geht um Gewalt und Anerkennung, um Verletzbarkeit in Beziehungen und in politisch-ökologischen Strukturen, um Ideen von menschlich-kulturellem Fortschritt und menschlichem Wohl, um die zentralen kulturellen Werte, um die Gestaltung von Gesellschaften in einer postkolonialen Weltordnung usf. Nicht immer gelingt es den Klimaforschern oder den Akteuren der Umweltpolitik, diese Fragen zu erkennen. Deshalb braucht es hierfür auch philosophische SpezialistInnen und allgemein möglichst viele Menschen mit philosophischem Interesse und Verstand.

Ein guter Teil des philosophischen Beitrags wird deshalb darin bestehen müssen, die Problematik analytisch anzugehen, die wichtigen und richtigen Zusammenhänge zu suchen, Fragen zu formulieren, verständlich zu machen und beharrlich zu stellen.

 

Kollektive Praxis

Aus ethischer Sicht ist zu klären, welche Praktiken wie bewertet werden sollen und welche Entscheidungen wie zu treffen sind. Es geht um viel mehr als um die individuellen Handlungen, die kumulative Effekte haben, d.h. ob ich morgen Zug fahre, fliege oder zu Hause bleibe. Es geht nicht nur um die „inkrementellen“ Anteile der Einzelhandlungen an einem großen Effekt, sondern wesentlich um die kollektiven Phänomene selbst. Sie machen die Konsumgesellschaften aus und sind systemimmanent funktional, ökologisch aber schädlich. Ein Problem ist, dass für sie oft keine Individuen zur Verantwortung gezogen werden können. Mit welchen Begriffen können solche Phänomene menschlicher Kollektivität angemessen differenziert beschrieben und adäquat erfasst werden?

Was ist mit Kollektivität gemeint? Ein Beispiel: Ich bin meistens selbst für mein Reiseverhalten verantwortlich. Nehme ich den Zug oder das Flugzeug, um zum Kongress nach Lissabon zu gelangen? Aber dass er in Lissabon ist, ist bereits entschieden, und zwar nicht von mir. Ich kann lediglich noch das Transportmittel bestimmen, das steht mir mehr oder weniger frei. Ich kann natürlich auch sagen: Da mach ich nicht mit. Es ist so, wie Günther Anders (1987, S. 1f.) sagte: „Durch freundliche Erwähnung der ‚menschlichen Freiheit‘ lässt sich das Faktum des Konsumzwanges nicht aus der Welt schaffen“; „wir spielen mit, weil uns mitgespielt wird.“ Ich muss mich auch nach den Preisen richten und die Zeit im Auge behalten, die ich habe und die ich aufwenden müsste, um diese komplizierte Zugreise anzutreten. Aber für die Zwänge, denen ich dabei ausgesetzt bin, für die Nachteile, die ich mir einhandle, wenn ich im akademischen Leben nicht „mitmache“, bin ich nur zum kleinen Teil selbst verantwortlich – und auch das nur indirekt. Ich habe es überhaupt nicht in der Hand, dass „man heute fliegt“ und dass der Flug nach Lissabon viel billiger ist als der Zug. (Ein Billigflug von Basel nach London kostet weniger als eine Zugfahrt von Basel nach Zürich.) Ein anderes Beispiel: Was uns als Konsumenten erstrebenswert erscheint, was „besser“ ist, was bei der Wahl von Produkten „smart und cool“ scheint, ist abhängig von gesellschaftlichen Prozessen, die wir nicht ohne Begriffe wie „Mode“, „technologischer Wandel“ oder „Fortschritt“ verstehen können. Das sind aber sehr komplexe und vielschichtige Phänomene, an denen Viele mehr oder weniger bewusst und mehr oder weniger einflussreich mitgestalten, die aber nicht nur auf die Entscheidungen einzelner Personen oder einzelner Institutionen zurückzuführen sind. Aber dass wir bestimmte Dinge zum täglichen Leben „brauchen“ ist irgendwo bestimmt worden. Es ist heute z.B. ziemlich schwer, ohne Handy und Computer auszukommen. Das sind nur einzelne Beispiele, die für viele andere stehen.

Klimaerwärmung ist eine komplizierte Kollektivproblematik, nicht einfach eine Kumulation von Einzelhandlungen. Da die Individuen die Strukturen, in denen sie leben, nicht selbst gestaltet haben, ist diese Problematik von diesen Individuen nicht allein lösbar. Individuen, die es gut meinen und die sich dafür anstrengen, das Richtige zu tun, werden regelmäßig frustriert. Sie müssen bemerken (oder wissen es sowieso), dass ihr Handeln als Tropfen auf einen heißen Stein fällt. Jedes Handeln ist aber Beispiel. Es zählt, auch wenn es insgesamt wenig bewirkt. Denn andere beginnen schon gar nicht erst, es zu versuchen. Und noch andere sind schlicht überfordert und erwarten von denen, die sie für einsichtig und einflussreich halten, dass sie die Strukturen so umwandeln, dass sie selbst dann das Richtige, das sie tun wollen, auch tun können.

Es braucht deshalb genauere Analysen der klimarelevanten Kollektivphänomene in den heutigen Gesellschaften. Um einen treffenden Begriff von Jochen Ostheimer (2015, S. 260) zu verwenden: Wir müssen die „gesellschaftlichen Praxen“ erfassen, die soziotechnische Ordnungen ausbilden, in denen wir leben. Diese Praxen müssen aus ethischer Sicht kritisch diskutiert werden. Für diese müssen Steuerungsmöglichkeiten gefunden und Alternativen ausprobiert werden. Deutlich wird, dass sich die Ethik des Klimawandels wesentlich als politisches Denken verstehen muss.

(Dies ist der erste Artikel aus einer Serie zur Ethik des Klimawandels. Den zweiten Artikel "Die Klimaethik braucht eine postkoloniale Perspektive (und Kant)" finden Sie hier.)


Günther Anders: Die Antiquiertheit des Menschen I. Über die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution. München: Beck 1987.

Hannah Arendt: Zwischen Vergangenheit und Zukunft, Piper, München, 1994.

Stephen M. Gardiner: A Perfect Moral Storm: Climate Change, Intergenerational Ethics, and the Problem of Moral Corruption. In: Stephen M. Gardiner, Simon Caney, Dale Jamieson, Henry Shue (eds.): Climate Ethics. Essential Readings. Oxford: Oxford University Pr. 2010, 87-98.

Garrett Hardin: Tragedy of the Commons. Science 162 (1968): 1243-1248.

Cheryl Cox Macpherson: Climate Change is a Bioethics Problem. Bioethics 27/6 (2013): 305-308.

Jochen Ostheimer: Das Klimaschutz-Trilemma. In: Matthias Maring (Hg.): Vom Praktisch-Werden der Ethik in interdisziplinärer Sicht. Karlsruhe: KIT 2015, 255-280.


3 Zu “Klimaflüchtlingen” vgl. International Organization of Migration: Migration, Environment and Climate Change. Assessing the Evidence. Geneva 2009, bes. S. 17ff. (https://publications.iom.int/system/files/pdf/migration_and_environment.pdf)

4 Vers aus dem Gedicht von Nora Gomringer, Klimaforschung (Mein Gedicht fragt nicht lange. Dresden/Leipzig: Voland und Quist 2011, S. 298).