Ein Artikel von "Der Bund"

Expertin für fundamentale Fragen

Effy Vayena erforscht, wie wir als Gesellschaft mit Fragen umgehen, die die rasante ­Entwicklung etwa in der personalisierten Medizin oder bei den Gesundheitsdaten uns stellt.

Eigentlich kennt sie das Rezept für ein langes, gesundes und positives Leben: einen Nachmittagsschlaf und ein paar Bienenvölker, um die man sich kümmern kann. «Darauf schwört mein Vater», sagt Effy Vayena, Professorin für biomedizinische Ethik an der ETH Zürich. «Er ist jetzt 86, fährt jeden Tag Velo, und sein Geist ist immer noch super scharf.» Sie selber könne leider weder das eine noch das andere praktizieren, sagt Vayena und lacht.

Dass sie kein Nickerchen machen kann, hängt auch damit zusammen, dass Vayenas Meinung derzeit überall gefragt ist. Die griechisch-schweizerische Doppelbürgerin ist eine der wenigen Bioethikerinnen, die nicht nur über die rasanten Entwicklungen in der personalisierten Medizin und der Gesundheitsforschung nachdenkt und forscht – sie weiss auch bestens Bescheid über die neusten Technologien wie die Genschere Crispr/CAS oder die sogenannten Gene-Drives. Zudem analysiert die 46-Jährige mit ihrem hellwachen Geist, den sie offensichtlich vom Vater geerbt hat, die Chancen und Risiken rund um diese Technologien messerscharf – um dann die richtigen und wichtigen Fragen zu stellen.

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